Pfarrgemeinderat

Der Pfarrgemeinderat ist ein gewähltes Gremium des Seelsorgebereiches. Er berät das Seelsorgeteam in den Fragen der Pastoral. Er ist hauptsächlich tätig im Bereich Familienpastoral, Caritas, Liturgie, Öffentlichkeitsarbeit und Bildungsarbeit. In den Gemeinden sind die Ortsausschüsse tätig.

Pfarrgemeinderat Porzer Rheinkirchen

Dies sind die Namen der jetzigen gewählten Mitglieder, in alphabetischer Reihenfolge

Frau Annette Bolz, Herr Andreas Gellesch, Frau Sarah Gellesch, Frau Walburga Löhr, Herr Michael Orth, Frau Walburga Orth, Frau Kathrin Pinner, Frau Anne Scherzberg, Herr Heinz Schmidt, Frau Natali Sominka, Frau Anna Walter, Frau Veronika Zemelka

Die ersten Monate unserer gemeinsamen Arbeit

Als wir Ehrenamtler*innen, darunter eine große Gruppe junger Menschen, im November 2017 in den PGR gewählt wurden, waren wir gerade dabei, zusammen mit Herrn Pfarrer Thomas Rhein die nächsten Entwicklungsziele festzulegen, als dieser um Fronleichnam herum schwer erkrankte.

Das war für alle eine menschlich schwere und organisatorisch schwierige Zeit. So mussten u.a. die Gottesdienstzeiten deutlich geändert werden. All dem stellte sich der PGR.

Schließlich erreichte uns die Nachricht vom Tod von Herrn Rhein.

Start in eine neue Zeit

In diese Situation hinein kam die Information, dass der Seelsorgebereich nicht weiter „für sich“ bliebe, sondern 8 weitere Gemeinden an Bedeutung für uns gewinnen würden.

Zusätzlich war die Zahl der Priester weiter gesunken, mit der Folge, dass in verschiedenen Gemeinden, u.a. auch in zwei Gemeinden unseres Seelsorgebereiches, gar keine Messen mehr stattfinden sollten.
Herr Pfarrer Berthold Wolff, als leitender Pfarrer des Sendungsraums, gibt viel Raum für Gestaltungsmöglichkeiten.

Ehrenamtler*innen übernehmen mehr Verantwortung

Eine absolute Neuheit für die Rheinkirchen entwickelte sich dabei spontan aus den Gemeinden: Wortgottesdienste an den Sonntagen ohne Messen, geleitet durch Ehrenamtler*innen, u. a. durch Mitglieder des Pfarrgemeinderates.

Wieder wurde der PGR zum Krisenstab, der solidarisch abermals eine neue Gottesdienstordnung für alle vier Gemeinden vereinbarte.

Gleichzeitig trafen sich die PGR-Vorsitzenden der drei Seelsorgebereiche und besprachen Möglichkeiten des weiteren Vorgehens.

Ständige Zielanpassung

Nicht alle Ideen und vorab erarbeiteten Pläne für die vier Gemeinden des Seelsorgebereichs konnten in der neuen Situation weiter realisiert werden. Dafür wurden zu Fronleichnam die beiden besonderen Aktionen für den gesamten Sendungsraum durchgeführt.
Auch die zunächst vom unserem PGR erarbeitete Gottesdienst-Regelung für den Seelsorgebereich Rheinkirchen wurde nicht mehr umgesetzt. Stattdessen kam es zur jetzigen Ordnung für den gesamten Sendungsraum Porz.

Die Wortgottesdienste aber sind geblieben.

Grundsätzliche Herausforderungen und jeweilige Lösungswege

Manche Vorgaben aus Köln zum „Pastoralen Zukunftsweg“ und die Probleme im Zusammenhang mit Missbrauch und dem Umgang im Bistum mit diesen Vorgängen insgesamt waren und sind nachhaltige Erschwernisse für engagierte Christen. „Gehen oder bleiben?“, wurde vielerorts zum Thema.

Die Mitglieder unseres Pfarrgemeinderates entschieden sich nicht nur für das Bleiben, sondern für ein aktives Mitgestalten:

So engagierten sich Mitglieder u. a. in den sendungsraumbezogenen Projektgruppen „Öffentlichkeitsarbeit“ und „Struktur“.
Im durch die Gruppe Struktur neu entwickelten „Netzwerk-Gremium“ ist der PGR aktiv vertreten. 

Die Pandemie kam über die Menschen mit all den Gefahren, Ängsten, Sorgen und Einschränkungen, die es mit sich brachte und bringt.

Messen und Gottesdienste, viele weitere Gemeinschaft schaffende Gelegenheiten und auch die eine oder andere Zusammenarbeit einzelner Gremien wurde erschwert oder zeitweise unmöglich.

Dafür entwickelte sich das regelmäßige Streaming von Messen und Gottesdiensten aus den Kirchorten Christus König und St. Clemens.
So hielt auch die digitale Zeit in Form von E-Mail, Online-Treffen, Padlets usw. Einzug in die Arbeit des PGR und der meisten anderen Gremien.

Blick nach vorn

Als Getaufte haben wir einen Glauben mit einer frohmachenden Botschaft, die zu teilen sich lohnt. Dies lässt sich besonders in Gemeinschaft erleben.

Zurzeit gibt es vielfältige kirchliche Veränderungen. Diese Situation birgt Unsicherheiten, aber auch Chancen zur gemeinsamen Gestaltung.

Der Pfarrgemeinderat wirkt als Bindeglied zwischen den Ortsgemeinden, zwischen Netzwerkgremium und Ortsgemeinden und als „Entwickler“ neuer Ideen.
Daher arbeiten wir als Pfarrgemeinderat zurzeit u.a. an folgenden Fragen
:

Wovon möchten wir (wieder) „mehr“ – in den einzelnen Kirchengemeinden, im Seelsorgebereich und im Sendungsraum?
Was kann/soll trotz und nach der Pandemie wiederbelebt oder auch ganz neu entwickelt werden? (Formen freundlicher Begegnung, Experimente in der Liturgie, Dienst der Gemeinde an der Gemeinde, Markt der Angebote usw.)

Wie kann Freude am gemeinsamen Gestalten und das Gefühl der Selbstwirksamkeit (wieder) gestärkt werden?

Wie und wo lässt sich das Gefühl einer lebendigen Gemeinschaft erleben?

Und Sie?

Alle Getauften sind Kirche! Machen auch Sie mit in dieser Kirche!
Teaser Ende

Jede und jeder kann einen Beitrag leisten durch:
– aktive Teilnahme an den Messen und vielfältigen Wortgottesdiensten,

– Einbringen eigener Fähigkeiten und Interessen ins Gemeindeleben und über die
  einzelnen Gemeindegrenzen hinaus,

– aktive Beteiligung am „Rahmenprogramm“ zur Begleitung der Kommunionkinder
  und ihrer Familien,

– Teilnahme an der Pfarrgemeinderatswahl im November diesen Jahres,

– Teilnahme an der Arbeit des Pfarrgemeinderates, im Ortsausschuss

– usw.

Wir möchten als Mitglieder des Pfarrgemeinderates mit Ihnen ins Gespräch kommen und freuen uns auf den Austausch.

Für den Pfarrgemeinderat Porzer Rheinkirchen,
Anne Scherzberg, 0179-1461511